Green Curry Paste

 
 

Zutaten:

1 EL Koriandersamen
2 EL Kümmelsamen
1 TL schwarze Pfefferkörner
3  Stangen Zitronengrass (2/3 des dicken Stamms verwenden)
2,5cm Galgant
2,5 cm frische Kurkumawurzel
2 TL Abrieb einer Kaffir-Limette (oder normale Limette verwenden)
5 Kaffir-Lime-Blätter (oder einfach mit mehr Limetten-Abrieb austauschen)
5 Thai-Schalotten oder 1/2 rote Zwiebel
10 Knochblauchzehen
8 grosse grüne Chilis (frisch)
20 grüne Birds-Eye-Chilies (genau, die kleinen scharfen)
15 Zweige frischen Koriander
15 Blätter Basilikum (bsp. Thai-Baslikium oder roter Basilikum)
4 Koriander-Wurzeln 
2 TL Shrimp-Paste
2 EL Bio-Sonnenblumenöl

Meine Freunde wissen, dass ich bei Currys wählerisch und schnell enttäuscht bin. In den meisten Restaurants schmecken die Currys oft irgendwie seelenlos. Sie sind sehr wohl scharf, aber das Herz eines Currys macht eben nicht die Menge der Chilis aus – vielmehr machen die Gewürze und Kräuter, die verwendet werden das eigentliche Aroma eines Curry aus. Fertigpasten sind meist mit viel zu vielen Chilis hergestellt. Die Schoten sind eben sehr billig, Gewürze hingegen teuer.

Dieses Wochenende habe ich mich nach einem Thai-Curry gesehnt. Anstatt mich zu beklagen, habe ich mich entschieden, die Curry-Paste selber zu machen. Das ist viel Arbeit, aber macht mit dem richtigen Mörser und Mixer ziemlich Spass. Das Rezept stammt von Time for Lime einer Kochschule in Ko Lanta in Thailand, die ich vor Jahren besucht habe. Sobald man die selber gemachte Paste mit etwas Öl und Zwiebeln anbrät, wird man für seine Arbeit belohnt: 

Grundsätzlich empfehle ich Menge der Chilis und Sorten nach deinem Geschmack anzupassen. Ich bin Fan vom frischen Geschmack grüner Chilis. Alle Zutaten müssen relativ fein gehackt werden, bevor wir sie in den Mixer geben, sonst muss die Maschine zu hart arbeiten. 

  1. Röste alle trockenen Gewürze für 2-3 Minuten in einer Gusseisen-Pfanne an. Zuerst den grobkörnigen Pfeffer reingeben, dann die kleineren Koriandersamen, am Schluss den Kümmel.

  2. In einem Steinmörser oder einer Gewürzmühle die Gewürze fein mahlen. Gib dann das Gewürz-Pulver in den Mixer.

  3. Hacke in der Reihenfolge der Zutaten alle anderen Kräuter und Ingredienzien und gebe sie in den Mixer. Am Schluss das Öl dazugiessen und den Mixer auf tiefer Stufe starten. Das ganze solange mischen, bis eine schöne grüne homogene Masse entsteht.Noch besser wäre es, das ganze von Hand in einem riesigen flachen Mörser zu zerstossen und zu einer Paste zu verarbeiten.

 
Aufbewahren:
Fülle die Paste in mehrere Eiswürfelbehälter. Gib die Behälter in einen Minigrip-Sack und friere das Curry ein. Sobald die Würfel gefroren sind, die einzelnen Portionen in einen grossen, luftdichten Plastikcontainer abfüllen und wieder ins Gefrierfach legen. So kann man das Curry portioniert aufbewahren. 1-2 Würfel reichen für einen Curry-Topf. 
 
 

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RezepteIsabelle Stüssi